Du kommst nicht mehr klar? 2 Fragen, um deine Traurigkeit zu überwinden

Traurigkeit überfällt dich wie eine Bestie

Und plötzlich bist du in diesem Loch.

Du kennst das.

Die Gedanken sind dir bekannt.

Sie drehen sich im Kreis. Es sind immer wieder die gleichen Fragen und keine Antworten.

Du weißt theoretisch, dass dieser Zustand nicht für immer ist. Aber du weißt nicht, wie lange er diesmal andauern wird.

Eckhart Tolle bezeichnet diesen Zustand als das Erwachen des Schmerzkörpers.

Wenn mein Schmerzkörper erwacht, fühlt es sich an, als wäre ich nicht ich. Als wäre ich unter Kontrolle von einer Bestie. Und sie führt nichts Nettes im Schilde.

Diese nörgelnde Stimme ist gemein, unfair und laut. Diese Bestie greift andere und mich an. Sie erzählt mir, wie schlimm es um diese Welt bestellt ist.

Schlimme Bilder, die ich mal in den Nachrichten gesehen oder irgendwo gelesen habe, quälen mich.

Die Bestie in mir hat die Beweise.

Sie hasst diese Welt.

Eckhart Tolle rät uns, diese Bestie zu beobachten.

Ich habe es versucht.

Ehrlich. Und es gelang mir nicht.

Was auch immer ich tat, ich kehrte in das schreckliche Loch zurück. Da war es dunkel und lieblos.

Bis sich eines Tages alles veränderte.

Diese 2 Fragen wandelten meine Traurigkeit um

  • Welche Energieschwingung hat dein Schmerkörper?
  • Welcher Muster bedient er sich?

Und wenn du nur ein bisschen so tickt wie ich, dann werde sie dir auch helfen.

Sobald du bemerkst, dass sich deine Gedanken im Kreis drehen und du immer wieder die gleiche Frage stellst, ohne eine Antwort darauf zu haben; oder du ein Problem in einer Endlosschleife in deinem Kopf durchgehst, dann halte inne.

Nur für einen kurzen Moment. Das geht am besten schriftlich. Denn dann kannst du zu der Frage zurückkehren, auch wenn deine Gedanken wieder Amok laufen.

Gibt es bestimmte Situationen, in welchen diese Bestie in dir erwacht?

Was war kurz vor dem Moment, in dem du dich elend gefühlt hast?
Die ersten Indizien sind Gedanken, die sich wiederholen. Und Situationen, in welchen du sofort in das dunkle Loch stürzt.

 

Traurigkeit wird oft von Wut begleitet

Als ich zu beobachten begann, bemerkte ich eine Regelmäßigkeit. Meine Bestie bzw. der Schmerkörper (Nach Eckhart Tolle) erwacht immer in der Situation, in der ich meine, etwas nicht zu wollen und es dennoch tun zu müssen.

Die erlernte Hilflosigkeit kenne ich noch aus der Kindheit.

Beobachte und notiere deine Gedanken dazu. Es könnten diese sein:

  • Ich muss da durch
  • Das gehört zu meinen Aufgaben
  • Ich muss funktionieren
  • Wer, wenn nicht ich? Usw.

 

Noch ein Indiz: Beobachte auf wen sich deine Wut, dein Zorn richten.

Auf die anderen oder auf dich?

Meine Wut war nicht wahllos am Tun, wie ich erst dachte. Als ich mir Zeit nahm, sie kennenzulernen, entdeckte ich ein Muster.

Mein Zorn richtete sich zunächst auf die anderen. Die Bestie in mir meinte, dass die anderen so oder so sein und dieses oder jenes tun sollten. Sie waren für mein Wohlbefinden zuständig.

Weil sie sich aber nicht änderten und die Situation die gleiche blieb, richtete sich die Wut schließlich nach innen. Dann griff mich die gleiche Kraft an, die gerade um sich geschlagen hat.

Natürlich lief das alles unbewusst ab. Ich bemerkte zwar, dass etwas nicht stimmte, aber es war meist zu spät zum Handeln. Ich war in der Gewalt des Schmerzkörpers.

Falls du auch Schwierigkeiten hast, aus diesem Loch rauszukommen, beobachte.

 

Welche Muster bringt deine Traurigkeit mit?

Gibt es Gemeinsamkeiten unter den Situationen, nach welchen du von dieser nörgelnden Stimme überwältigt wirst?

Wer ist noch da?

Was tut oder sagt er/sie?

Und was machst du?

Kennst du dieses Muster?

Welche Energieschwingung hat dein Schmerzkörper?

Suche nach Gemeinsamkeiten. Suche nach dem, was die Situationen verbindet.

Schaue auch, auf welche Weise du reagierst. Vielleicht ziehst du dich zurück. Oder du gehst in den Angriff über.

Sobald du die Gemeinsamkeiten entdeckst, wirst du den Anfang des Erwachens bemerken.

Du kannst es nicht mehr nicht wissen. Das hilft dir, den Gedankenkreis gleich am Anfang zu unterbrechen. Was bewusst ist, hat keine Macht mehr über dich.

Ist das so einfach? Traurigkeit beobachten und alles wird gut?

Ja und nein.

Ja, weil das Beobachten tatsächlich so mächtig ist, dass es dich sofort in deine innere Ruhe bringt. Was beobachtet wird, kann dich nicht mehr kontrollieren.

Und nein, weil dein Ego alles versuchen wird, um dich wieder unglücklich zu machen.

Die negative Energie in dir, deine Bestie oder der Schmerzkörper will, wie alles Lebendige, leben. Es will nicht sterben und deswegen holt es schwere Geschütze raus, um dich wieder unter Kontrolle zu bringen – dich unglücklich zu machen.

Das beste Tool ist neben Beobachten natürlich The Work.

Denn mit ihrer Hilfe richtest du nicht nur ein Kerzenlicht auf deine Gedanken. 

Mit The Work flutest du alles Dunkle mit Fernlicht.

In diesem Licht, im Licht der Liebe, kann nichts Dunkles überleben. 

Alles Angst wird zur Liebe. 

Sei großartig.

Sei du selbst.

Deine Tanja

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Ich bin Tanja

Coach für The Work, ausgebildete Sport- und Gymnastiklehrerin und Sporttherapeutin.

Ich arbeite als Mentorin, Coach und Therapeutin.

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